Ein kleines, traditionelles Fachwerkhaus mit roten Holzbalken, weißen Wänden, einer dunkelgrünen Tür und einem Fenster mit Fensterläden vor einem tiefblauen Himmel.

Stadtteil-Historiker

Forschungsergebnisse

Foto © Birgit Schmidt

Ein kleines, traditionelles Fachwerkhaus mit roten Holzbalken, weißen Wänden, einer dunkelgrünen Tür und einem Fenster mit Fensterläden vor einem tiefblauen Himmel.

Stadtteil-Historiker

Forschungsergebnisse

Stadtteil-Historiker – Bürger, die Geschichte schreiben

Das Projekt „Stadtteil-Historiker“ ist ein Projekt der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Die 3. Staffel findet zudem in Kooperation mit der Bürgerstiftung Darmstadt und der Kurt und Lilo Werner Stiftung statt und ist auf ganz Darmstadt ausgeweitet. Mit dem Darmstädter Echo besteht eine Medienkooperation.

Eberstadt hat eine lange und bewegte Geschichte, die schon mehrfach untersucht und aufgeschrieben wurde. Die Eberstädter Gemeinschaft hat Traumata erlitten, wie den Verkauf ihrer und umliegender Ortschaften durch die Frankensteiner an die Landgrafen von Hessen im Jahre 1662 oder die zwangsweise Eingliederung nach Darmstadt am 1. April 1937.

Aus diesen Ereignissen ist nicht nur eine gewisse Aufmüpfigkeit der Eberstädterinnen und Eberstädter entstanden, sondern auch ein besonderes Bewusstsein für die Geschichte ihrer Gemeinde. Dies zeigte u.a. die Gedenkfeier zur 80. Wiederkehr der Pogromnacht vom 10. November 1938, die großes Echo fand.
 
Eberstadt, der südlichste und größte der Darmstädter Stadtteile, pflegt eine gewisse Eigenständigkeit, die sich sicher aus dem Bewusstsein einer reichen Historie und langen Selbständigkeit speist. Was also lag näher, als 2017 das Projekt „Stadtteil-Historiker“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main nach Eberstadt zu holen.
 
Wir, die Hans Erich und Maie Elfriede Dotter-Stiftung, die Stiftung für Eberstadt, wollen die „Kräfte vor Ort wecken und stärken“. Dies tun wir zum einen, indem wir Eberstädter Bürgerinnen und -bürgern die Möglichkeit geben, über Themen aus ihrer Stadt zu forschen und die Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen. Zum anderen werden die Eberstädterinnen und Eberstädter mit der Geschichte ihres Ortes konfrontiert, und zwar nicht nur mit den positiven, sondern auch mit den dunklen Seiten. Ohne Vergangenheit gibt es bekanntlich keine Zukunft, und so hoffen wir, dass die Durchführung des Projektes „Stadtteil-Historiker“ zu einem noch stärkeren Zusammengehörigkeitsgefühl der Eberstädterinnen und Eberstädter führt.

Forschungsergebnisse Staffel 1-3

Schwarz-Weiß-Foto eines großen Industriegebäudes mit der Aufschrift PRESS Maschinenfabrik, mit vielen Fenstern, einem Eingangstor und einer Treppe, die zum Haupteingang in einer ruhigen Straße führt.
Press & Co. Maschinenfabrik Eberstadt

von Katrin Beger-Merla

1933 gründete Ludwig Press in die Maschinenfabrik Press & Co. Mit wenigen Mitarbeitern baute er Maschinen und Geräte für die papierverarbeitende Industrie. Wurden anfangs vorwiegend Reparaturen ausgeführt, kam später die Herstellung von Spezialwalzen dazu. Diese Herstellung wurde der Grundstock für das Heranwachsen und Weiterentwickeln des Betriebes.

Mehr erfahren
Eine alte deutsche Rechnung aus dem Jahr 1945 enthält Angaben zu einer Bestellung von Munitionskorbanhängern, einschließlich Daten, Artikelbeschreibungen und Preisen. Das Dokument zeigt Stempel, Unterschriften und offiziellen Text auf vergilbtem Papier.
Zwangsarbeit in Eberstadt

von Dr. Bernhard Bremberger

Wie wirkte sich der 2. Weltkrieg auf Eberstadt aus, vor allem die Umstellung der gesamten Wirtschaft – Landwirtschaft, Handwerk, Fabriken – auf Kriegsproduktion? Was geschah in der Muna? Wer ersetzte die Männer, die im Feld waren? Wie war das Leben in dieser Ausnahmesituation, wie fand man zueinander oder grenzte sich ab?

Mehr erfahren
Ein grünes, zweistöckiges Eckgebäude mit rotem Ziegeldach hat weiß gestrichene Fenster und einen Ladeneingang an der Ecke. Verkehrsschilder und Straßenlaternen sind auf dem Gehweg neben dem Gebäude zu sehen.
Das Frankensteinisch-Schönburger Haus

von Gernot Fritzsching

Das Haus ist einer Untersuchung zufolge 1575 gebaut worden. Es dürfte von daher eines der ältesten Häuser in Eberstadt sein und liegt an der wichtigsten Straßenkreuzung. Welchen Einflüssen war dieses Haus ausgesetzt? Welche Eigentümer haben es besessen? Was waren sie von Beruf? Welche Rolle haben sie in Eberstadt gespielt? Wie wirken sich die Verkehrsströme auf das Haus aus?

Mehr erfahren
Schwarz-Weiß-Foto eines sechseckigen Holzpavillons mit Spitzdach, umgeben von hohen Bäumen. Darin sitzt eine Person. Der Text lautet: "Darmstadt, Tempel auf der Marienhöhe". Wege führen zu dem Bauwerk.
Die Geschichte der Marienhöhe in Eberstadt

von Helmut Hahn

Es wird die wechselvolle Geschichte der Marienhöhe betrachtet. Angefangen von der Einbeziehung in den sogenannten Waldpark, dann der Bau der Villa und der Aufbau der Duncan Tanzschule. 1924 erwarb die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Gelände und gründete ein Theologisches Seminar und eine private christliche Schule mit Internat.

Mehr erfahren
Drei Flaschenverschlüsse aus weißer Keramik mit schwarzer Aufschrift BRAUEREI J. HIISZL EBERSTADT auf weißer Oberfläche. Die Stöpsel weisen einige Alters- und Gebrauchsspuren auf.
Die Eberstädter Brauereien

von Sabine und Boris Halva

Immer wieder wird über neu gegründete Mikrobrauereien berichtet, die sich auf alte Werte und Herstellungsverfahren berufen. Dabei es ist noch gar nicht so lange her, da gehörten kleine Brauereien in Eberstadt zum Stadtbild wie Bäcker- und Metzgerläden. Hinweise, dass es einst mehrere kleine Brauereien gegeben haben muss, finden sich gewissermaßen im Vorbeigehen.

Mehr erfahren
Reihen von Weinstöcken in einem Weinberg mit grünem Laub, unter einem klaren Himmel. Im Hintergrund erhebt sich ein weißer Kirchturm über eine Reihe von Bäumen.
Wein in Eberstadt

von Susanne Schuckmann und Dr. Bärbel Herbig

Seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde nachweislich in Eberstadt Wein angebaut. Nach ungefähr 200 Jahren Pause legte die Arbeitsgruppe Weingärtner des Eberstädter Bürgervereins 2004 einen Wingert am Mühltalbad an und brachte den Weinbau wieder nach Eberstadt.

Mehr erfahren
Ein Kreisverkehr mit Wildblumen und hohem Gras in der Mitte, umgeben von Bäumen. Ein hoher, beiger Kirchturm mit geometrischen Mustern erhebt sich über dem Grün unter einem klaren blauen Himmel.
Was woa dann do doo?

von Heinz Krapp

Ein Trümmer-Grundstück im Steigertsweg war der Auslöser: Was war denn da vorher? Ein Rundgang durch Eberstadt zeigt weitere Ortsveränderungen: Vom nicht realisierten LKW-Waschplatz beim Zirkus Waldoni, über die Eberstädter Kliniken, Schwamb-Schule, Spedition Darmstädter mit dem Eissalon Dolomiti, Ortskernplanung, Lidl-Wilms-Projekt, Kreisel, Bahnhofsumbau bis zum vorläufigen Ende der Felsnasenplanungen 2016.

Mehr erfahren
Schwarz-weiße Strichzeichnung eines zweistöckigen Gebäudes, wobei die linke Seite ein Giebeldach, mehrere Fenster, eine zentrale Tür und einen Balkon mit gekreuztem Geländer aufweist; die rechte Seite ist schlichter mit flachen Fenstern.
Das Eberstädter Rathaus

von Elke Riemann

Steht das heutige Rathaus in der Oberstraße tatsächlich auf dem Fundament der Frankensteinischen Kellerei? Und wie kam die ehemalige Kellerei nach dem Verkauf an Hessen 1662 überhaupt an die Gemeinde. Die Baugeschichte dieses Hauses ist besonders wichtig, ebenso die des alten Rathauses an der Modaubrücke, das 1564 gebaut und 1825 an die jüdische Gemeinde verkauft wurde.

Mehr erfahren
Alte, handgezeichnete Karte mit gitterartigen Abschnitten, verzierten Zierleisten, Beschriftungen in kyrillischer Schrift und einer alten Kompassrose in der unteren rechten Ecke. Die Karte erscheint gealtert mit Sepiatönen und handschriftlichen Vermerken.
Eine Waldtopographie Eberstadts

von Dr. Arnulf Rosenstock

Von der frühen Besiedlung bis in die Gegenwart prägten Naturraum, Waldnutzung und bürgerschaftliches Engagement die Entwicklung Eberstadts. Betrachtet werden daher geografische und historische Grundlagen – von Römerzeit, Bannforst und barocker Jagdkultur bis zur modernen Forstwirtschaft – als auch die heutigen Herausforderungen und Erfolge beim Erhalt von Streuobstwiesen, Wasserhaushalt und Kulturlandschaft.

Mehr erfahren
Eine große Gruppe von Menschen in dunkler, förmlicher Kleidung steht vor einem Backsteingebäude mit einem Giebeldach. Einige Grünpflanzen schmücken das Gebäude, und eine Person schaut aus dem Fenster über dem Eingang.
Biografie des Pfarrers Wolfgang Weißgerber

von Dr. Joachim Schmidt

Pfarrer Wolfgang Weißgerber war eine Eberstädter Institution. Seit 1929 hatte er mehr als die Hälfte seines Lebens in Eberstadt verbracht, fast 40Jahre lang Gottesdienste gehalten und unzählige Menschen getauft, konfirmiert, getraut und beerdigt. Seine wunderbare Jugendarbeit wird bis heute von allen gepriesen, die dabei waren. Aber um ihn gab und gibt es auch einen Nebel aus Gerüchten und Unterstellungen zu den finsteren zwölf Jahren von 1933 bis 1945.

Mehr erfahren
Drei Frauen mit Kopftüchern und Kleidern arbeiten gemeinsam am Bau einer Ziegelmauer im Freien; eine mischt Mörtel in einem Eimer, während die anderen mit Ziegeln hantieren. Im Hintergrund sind Bäume und ein Zaun zu sehen.
Evangelische Marienschwesternschaft e.V.

von Thomas Selle

Immer wieder wird über geistliche Gemeinschaften berichtet, die sich auf verbindliches Glaubensleben, gemeinsames Gebet und christliche Erneuerung berufen. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da entstand mit der Evangelischen Marienschwesternschaft in Eberstadt eine Gemeinschaft mit weitreichender Wirkung. Hinweise auf ihre bewegte Geschichte, ihren Aufbau und ihre bis heute bestehende Bedeutung finden sich auf dem Gelände Kanaan.

Mehr erfahren
Minimalistische Karte mit einem blauen Fluss, der sich durch eine Stadt schlängelt, dargestellt durch kleine graue Punkte und Linien. Rote gestrichelte Linien kreuzen sich in der Nähe des Zentrums, wobei ein roter Punkt einen bestimmten Ort markiert. Hellgraue Kreise umgeben das Gebiet.
Die städtebauliche Entwicklung Eberstadts

von Thorsten Wagner

Anhand von Schwarzplänen aus unterschiedlichen Zeitepochen wird die Entwicklung des Siedlungsgebiets von Eberstadt nachvollzogen und dargestellt. Der grafischen Darstellung werden zeitgeschichtlichen Ereignisse in Eberstadt und Europa gegenübergestellt. So entsteht ein lebendiges städtebauliches Geschichtsbuch von Eberstadt, das auch ein Spiegel der Gesellschaft zu ihrer jeweiligen Zeit ist.

Mehr erfahren
Schwarz-Weiß-Foto eines großen Industriegebäudes mit der Aufschrift PRESS Maschinenfabrik, mit vielen Fenstern, einem Eingangstor und einer Treppe, die zum Haupteingang in einer ruhigen Straße führt.
Press & Co. Maschinenfabrik Eberstadt

von Katrin Beger-Merla

1933 gründete Ludwig Press in die Maschinenfabrik Press & Co. Mit wenigen Mitarbeitern baute er Maschinen und Geräte für die papierverarbeitende Industrie. Wurden anfangs vorwiegend Reparaturen ausgeführt, kam später die Herstellung von Spezialwalzen dazu. Diese Herstellung wurde der Grundstock für das Heranwachsen und Weiterentwickeln des Betriebes.

Mehr erfahren
Eine alte deutsche Rechnung aus dem Jahr 1945 enthält Angaben zu einer Bestellung von Munitionskorbanhängern, einschließlich Daten, Artikelbeschreibungen und Preisen. Das Dokument zeigt Stempel, Unterschriften und offiziellen Text auf vergilbtem Papier.
Zwangsarbeit in Eberstadt

von Dr. Bernhard Bremberger

Wie wirkte sich der 2. Weltkrieg auf Eberstadt aus, vor allem die Umstellung der gesamten Wirtschaft – Landwirtschaft, Handwerk, Fabriken – auf Kriegsproduktion? Was geschah in der Muna? Wer ersetzte die Männer, die im Feld waren? Wie war das Leben in dieser Ausnahmesituation, wie fand man zueinander oder grenzte sich ab?

Mehr erfahren
Ein grünes, zweistöckiges Eckgebäude mit rotem Ziegeldach hat weiß gestrichene Fenster und einen Ladeneingang an der Ecke. Verkehrsschilder und Straßenlaternen sind auf dem Gehweg neben dem Gebäude zu sehen.
Das Frankensteinisch-Schönburger Haus

von Gernot Fritzsching

Das Haus ist einer Untersuchung zufolge 1575 gebaut worden. Es dürfte von daher eines der ältesten Häuser in Eberstadt sein und liegt an der wichtigsten Straßenkreuzung. Welchen Einflüssen war dieses Haus ausgesetzt? Welche Eigentümer haben es besessen? Was waren sie von Beruf? Welche Rolle haben sie in Eberstadt gespielt? Wie wirken sich die Verkehrsströme auf das Haus aus?

Mehr erfahren
Schwarz-Weiß-Foto eines sechseckigen Holzpavillons mit Spitzdach, umgeben von hohen Bäumen. Darin sitzt eine Person. Der Text lautet: "Darmstadt, Tempel auf der Marienhöhe". Wege führen zu dem Bauwerk.
Die Geschichte der Marienhöhe in Eberstadt

von Helmut Hahn

Es wird die wechselvolle Geschichte der Marienhöhe betrachtet. Angefangen von der Einbeziehung in den sogenannten Waldpark, dann der Bau der Villa und der Aufbau der Duncan Tanzschule. 1924 erwarb die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Gelände und gründete ein Theologisches Seminar und eine private christliche Schule mit Internat.

Mehr erfahren
Drei Flaschenverschlüsse aus weißer Keramik mit schwarzer Aufschrift BRAUEREI J. HIISZL EBERSTADT auf weißer Oberfläche. Die Stöpsel weisen einige Alters- und Gebrauchsspuren auf.
Die Eberstädter Brauereien

von Sabine und Boris Halva

Immer wieder wird über neu gegründete Mikrobrauereien berichtet, die sich auf alte Werte und Herstellungsverfahren berufen. Dabei es ist noch gar nicht so lange her, da gehörten kleine Brauereien in Eberstadt zum Stadtbild wie Bäcker- und Metzgerläden. Hinweise, dass es einst mehrere kleine Brauereien gegeben haben muss, finden sich gewissermaßen im Vorbeigehen.

Mehr erfahren
Reihen von Weinstöcken in einem Weinberg mit grünem Laub, unter einem klaren Himmel. Im Hintergrund erhebt sich ein weißer Kirchturm über eine Reihe von Bäumen.
Wein in Eberstadt

von Susanne Schuckmann und Dr. Bärbel Herbig

Seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde nachweislich in Eberstadt Wein angebaut. Nach ungefähr 200 Jahren Pause legte die Arbeitsgruppe Weingärtner des Eberstädter Bürgervereins 2004 einen Wingert am Mühltalbad an und brachte den Weinbau wieder nach Eberstadt.

Mehr erfahren
Ein Kreisverkehr mit Wildblumen und hohem Gras in der Mitte, umgeben von Bäumen. Ein hoher, beiger Kirchturm mit geometrischen Mustern erhebt sich über dem Grün unter einem klaren blauen Himmel.
Was woa dann do doo?

von Heinz Krapp

Ein Trümmer-Grundstück im Steigertsweg war der Auslöser: Was war denn da vorher? Ein Rundgang durch Eberstadt zeigt weitere Ortsveränderungen: Vom nicht realisierten LKW-Waschplatz beim Zirkus Waldoni, über die Eberstädter Kliniken, Schwamb-Schule, Spedition Darmstädter mit dem Eissalon Dolomiti, Ortskernplanung, Lidl-Wilms-Projekt, Kreisel, Bahnhofsumbau bis zum vorläufigen Ende der Felsnasenplanungen 2016.

Mehr erfahren
Schwarz-weiße Strichzeichnung eines zweistöckigen Gebäudes, wobei die linke Seite ein Giebeldach, mehrere Fenster, eine zentrale Tür und einen Balkon mit gekreuztem Geländer aufweist; die rechte Seite ist schlichter mit flachen Fenstern.
Das Eberstädter Rathaus

von Elke Riemann

Steht das heutige Rathaus in der Oberstraße tatsächlich auf dem Fundament der Frankensteinischen Kellerei? Und wie kam die ehemalige Kellerei nach dem Verkauf an Hessen 1662 überhaupt an die Gemeinde. Die Baugeschichte dieses Hauses ist besonders wichtig, ebenso die des alten Rathauses an der Modaubrücke, das 1564 gebaut und 1825 an die jüdische Gemeinde verkauft wurde.

Mehr erfahren
Alte, handgezeichnete Karte mit gitterartigen Abschnitten, verzierten Zierleisten, Beschriftungen in kyrillischer Schrift und einer alten Kompassrose in der unteren rechten Ecke. Die Karte erscheint gealtert mit Sepiatönen und handschriftlichen Vermerken.
Eine Waldtopographie Eberstadts

von Dr. Arnulf Rosenstock

Von der frühen Besiedlung bis in die Gegenwart prägten Naturraum, Waldnutzung und bürgerschaftliches Engagement die Entwicklung Eberstadts. Betrachtet werden daher geografische und historische Grundlagen – von Römerzeit, Bannforst und barocker Jagdkultur bis zur modernen Forstwirtschaft – als auch die heutigen Herausforderungen und Erfolge beim Erhalt von Streuobstwiesen, Wasserhaushalt und Kulturlandschaft.

Mehr erfahren
Eine große Gruppe von Menschen in dunkler, förmlicher Kleidung steht vor einem Backsteingebäude mit einem Giebeldach. Einige Grünpflanzen schmücken das Gebäude, und eine Person schaut aus dem Fenster über dem Eingang.
Biografie des Pfarrers Wolfgang Weißgerber

von Dr. Joachim Schmidt

Pfarrer Wolfgang Weißgerber war eine Eberstädter Institution. Seit 1929 hatte er mehr als die Hälfte seines Lebens in Eberstadt verbracht, fast 40Jahre lang Gottesdienste gehalten und unzählige Menschen getauft, konfirmiert, getraut und beerdigt. Seine wunderbare Jugendarbeit wird bis heute von allen gepriesen, die dabei waren. Aber um ihn gab und gibt es auch einen Nebel aus Gerüchten und Unterstellungen zu den finsteren zwölf Jahren von 1933 bis 1945.

Mehr erfahren
Drei Frauen mit Kopftüchern und Kleidern arbeiten gemeinsam am Bau einer Ziegelmauer im Freien; eine mischt Mörtel in einem Eimer, während die anderen mit Ziegeln hantieren. Im Hintergrund sind Bäume und ein Zaun zu sehen.
Evangelische Marienschwesternschaft e.V.

von Thomas Selle

Immer wieder wird über geistliche Gemeinschaften berichtet, die sich auf verbindliches Glaubensleben, gemeinsames Gebet und christliche Erneuerung berufen. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da entstand mit der Evangelischen Marienschwesternschaft in Eberstadt eine Gemeinschaft mit weitreichender Wirkung. Hinweise auf ihre bewegte Geschichte, ihren Aufbau und ihre bis heute bestehende Bedeutung finden sich auf dem Gelände Kanaan.

Mehr erfahren
Minimalistische Karte mit einem blauen Fluss, der sich durch eine Stadt schlängelt, dargestellt durch kleine graue Punkte und Linien. Rote gestrichelte Linien kreuzen sich in der Nähe des Zentrums, wobei ein roter Punkt einen bestimmten Ort markiert. Hellgraue Kreise umgeben das Gebiet.
Die städtebauliche Entwicklung Eberstadts

von Thorsten Wagner

Anhand von Schwarzplänen aus unterschiedlichen Zeitepochen wird die Entwicklung des Siedlungsgebiets von Eberstadt nachvollzogen und dargestellt. Der grafischen Darstellung werden zeitgeschichtlichen Ereignisse in Eberstadt und Europa gegenübergestellt. So entsteht ein lebendiges städtebauliches Geschichtsbuch von Eberstadt, das auch ein Spiegel der Gesellschaft zu ihrer jeweiligen Zeit ist.

Mehr erfahren

Titelfoto © Birgit Schmidt