
Stadtteil-Historiker
Forschungsergebnisse
Foto © Birgit Schmidt

Stadtteil-Historiker
Forschungsergebnisse
Stadtteil-Historiker – Bürger, die Geschichte schreiben
Das Projekt „Stadtteil-Historiker“ ist ein Projekt der Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Die 3. Staffel findet zudem in Kooperation mit der Bürgerstiftung Darmstadt und der Kurt und Lilo Werner Stiftung statt und ist auf ganz Darmstadt ausgeweitet. Mit dem Darmstädter Echo besteht eine Medienkooperation.
Eberstadt hat eine lange und bewegte Geschichte, die schon mehrfach untersucht und aufgeschrieben wurde. Die Eberstädter Gemeinschaft hat Traumata erlitten, wie den Verkauf ihrer und umliegender Ortschaften durch die Frankensteiner an die Landgrafen von Hessen im Jahre 1662 oder die zwangsweise Eingliederung nach Darmstadt am 1. April 1937.
Forschungsergebnisse Staffel 1-3

Press & Co. Maschinenfabrik Eberstadt
von Katrin Beger-Merla
1933 gründete Ludwig Press in die Maschinenfabrik Press & Co. Mit wenigen Mitarbeitern baute er Maschinen und Geräte für die papierverarbeitende Industrie. Wurden anfangs vorwiegend Reparaturen ausgeführt, kam später die Herstellung von Spezialwalzen dazu. Diese Herstellung wurde der Grundstock für das Heranwachsen und Weiterentwickeln des Betriebes.
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Zwangsarbeit in Eberstadt
von Dr. Bernhard Bremberger
Wie wirkte sich der 2. Weltkrieg auf Eberstadt aus, vor allem die Umstellung der gesamten Wirtschaft – Landwirtschaft, Handwerk, Fabriken – auf Kriegsproduktion? Was geschah in der Muna? Wer ersetzte die Männer, die im Feld waren? Wie war das Leben in dieser Ausnahmesituation, wie fand man zueinander oder grenzte sich ab?
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Das Frankensteinisch-Schönburger Haus
von Gernot Fritzsching
Das Haus ist einer Untersuchung zufolge 1575 gebaut worden. Es dürfte von daher eines der ältesten Häuser in Eberstadt sein und liegt an der wichtigsten Straßenkreuzung. Welchen Einflüssen war dieses Haus ausgesetzt? Welche Eigentümer haben es besessen? Was waren sie von Beruf? Welche Rolle haben sie in Eberstadt gespielt? Wie wirken sich die Verkehrsströme auf das Haus aus?
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Die Geschichte der Marienhöhe in Eberstadt
von Helmut Hahn
Es wird die wechselvolle Geschichte der Marienhöhe betrachtet. Angefangen von der Einbeziehung in den sogenannten Waldpark, dann der Bau der Villa und der Aufbau der Duncan Tanzschule. 1924 erwarb die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Gelände und gründete ein Theologisches Seminar und eine private christliche Schule mit Internat.
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Die Eberstädter Brauereien
von Sabine und Boris Halva
Immer wieder wird über neu gegründete Mikrobrauereien berichtet, die sich auf alte Werte und Herstellungsverfahren berufen. Dabei es ist noch gar nicht so lange her, da gehörten kleine Brauereien in Eberstadt zum Stadtbild wie Bäcker- und Metzgerläden. Hinweise, dass es einst mehrere kleine Brauereien gegeben haben muss, finden sich gewissermaßen im Vorbeigehen.
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Wein in Eberstadt
von Susanne Schuckmann und Dr. Bärbel Herbig
Seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde nachweislich in Eberstadt Wein angebaut. Nach ungefähr 200 Jahren Pause legte die Arbeitsgruppe Weingärtner des Eberstädter Bürgervereins 2004 einen Wingert am Mühltalbad an und brachte den Weinbau wieder nach Eberstadt.
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Was woa dann do doo?
von Heinz Krapp
Ein Trümmer-Grundstück im Steigertsweg war der Auslöser: Was war denn da vorher? Ein Rundgang durch Eberstadt zeigt weitere Ortsveränderungen: Vom nicht realisierten LKW-Waschplatz beim Zirkus Waldoni, über die Eberstädter Kliniken, Schwamb-Schule, Spedition Darmstädter mit dem Eissalon Dolomiti, Ortskernplanung, Lidl-Wilms-Projekt, Kreisel, Bahnhofsumbau bis zum vorläufigen Ende der Felsnasenplanungen 2016.
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Das Eberstädter Rathaus
von Elke Riemann
Steht das heutige Rathaus in der Oberstraße tatsächlich auf dem Fundament der Frankensteinischen Kellerei? Und wie kam die ehemalige Kellerei nach dem Verkauf an Hessen 1662 überhaupt an die Gemeinde. Die Baugeschichte dieses Hauses ist besonders wichtig, ebenso die des alten Rathauses an der Modaubrücke, das 1564 gebaut und 1825 an die jüdische Gemeinde verkauft wurde.
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Eine Waldtopographie Eberstadts
von Dr. Arnulf Rosenstock
Von der frühen Besiedlung bis in die Gegenwart prägten Naturraum, Waldnutzung und bürgerschaftliches Engagement die Entwicklung Eberstadts. Betrachtet werden daher geografische und historische Grundlagen – von Römerzeit, Bannforst und barocker Jagdkultur bis zur modernen Forstwirtschaft – als auch die heutigen Herausforderungen und Erfolge beim Erhalt von Streuobstwiesen, Wasserhaushalt und Kulturlandschaft.
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Biografie des Pfarrers Wolfgang Weißgerber
von Dr. Joachim Schmidt
Pfarrer Wolfgang Weißgerber war eine Eberstädter Institution. Seit 1929 hatte er mehr als die Hälfte seines Lebens in Eberstadt verbracht, fast 40Jahre lang Gottesdienste gehalten und unzählige Menschen getauft, konfirmiert, getraut und beerdigt. Seine wunderbare Jugendarbeit wird bis heute von allen gepriesen, die dabei waren. Aber um ihn gab und gibt es auch einen Nebel aus Gerüchten und Unterstellungen zu den finsteren zwölf Jahren von 1933 bis 1945.
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Evangelische Marienschwesternschaft e.V.
von Thomas Selle
Immer wieder wird über geistliche Gemeinschaften berichtet, die sich auf verbindliches Glaubensleben, gemeinsames Gebet und christliche Erneuerung berufen. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da entstand mit der Evangelischen Marienschwesternschaft in Eberstadt eine Gemeinschaft mit weitreichender Wirkung. Hinweise auf ihre bewegte Geschichte, ihren Aufbau und ihre bis heute bestehende Bedeutung finden sich auf dem Gelände Kanaan.
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Die städtebauliche Entwicklung Eberstadts
von Thorsten Wagner
Anhand von Schwarzplänen aus unterschiedlichen Zeitepochen wird die Entwicklung des Siedlungsgebiets von Eberstadt nachvollzogen und dargestellt. Der grafischen Darstellung werden zeitgeschichtlichen Ereignisse in Eberstadt und Europa gegenübergestellt. So entsteht ein lebendiges städtebauliches Geschichtsbuch von Eberstadt, das auch ein Spiegel der Gesellschaft zu ihrer jeweiligen Zeit ist.
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Press & Co. Maschinenfabrik Eberstadt
von Katrin Beger-Merla
1933 gründete Ludwig Press in die Maschinenfabrik Press & Co. Mit wenigen Mitarbeitern baute er Maschinen und Geräte für die papierverarbeitende Industrie. Wurden anfangs vorwiegend Reparaturen ausgeführt, kam später die Herstellung von Spezialwalzen dazu. Diese Herstellung wurde der Grundstock für das Heranwachsen und Weiterentwickeln des Betriebes.
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Zwangsarbeit in Eberstadt
von Dr. Bernhard Bremberger
Wie wirkte sich der 2. Weltkrieg auf Eberstadt aus, vor allem die Umstellung der gesamten Wirtschaft – Landwirtschaft, Handwerk, Fabriken – auf Kriegsproduktion? Was geschah in der Muna? Wer ersetzte die Männer, die im Feld waren? Wie war das Leben in dieser Ausnahmesituation, wie fand man zueinander oder grenzte sich ab?
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Das Frankensteinisch-Schönburger Haus
von Gernot Fritzsching
Das Haus ist einer Untersuchung zufolge 1575 gebaut worden. Es dürfte von daher eines der ältesten Häuser in Eberstadt sein und liegt an der wichtigsten Straßenkreuzung. Welchen Einflüssen war dieses Haus ausgesetzt? Welche Eigentümer haben es besessen? Was waren sie von Beruf? Welche Rolle haben sie in Eberstadt gespielt? Wie wirken sich die Verkehrsströme auf das Haus aus?
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Die Geschichte der Marienhöhe in Eberstadt
von Helmut Hahn
Es wird die wechselvolle Geschichte der Marienhöhe betrachtet. Angefangen von der Einbeziehung in den sogenannten Waldpark, dann der Bau der Villa und der Aufbau der Duncan Tanzschule. 1924 erwarb die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Gelände und gründete ein Theologisches Seminar und eine private christliche Schule mit Internat.
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Die Eberstädter Brauereien
von Sabine und Boris Halva
Immer wieder wird über neu gegründete Mikrobrauereien berichtet, die sich auf alte Werte und Herstellungsverfahren berufen. Dabei es ist noch gar nicht so lange her, da gehörten kleine Brauereien in Eberstadt zum Stadtbild wie Bäcker- und Metzgerläden. Hinweise, dass es einst mehrere kleine Brauereien gegeben haben muss, finden sich gewissermaßen im Vorbeigehen.
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Wein in Eberstadt
von Susanne Schuckmann und Dr. Bärbel Herbig
Seit dem Mittelalter bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde nachweislich in Eberstadt Wein angebaut. Nach ungefähr 200 Jahren Pause legte die Arbeitsgruppe Weingärtner des Eberstädter Bürgervereins 2004 einen Wingert am Mühltalbad an und brachte den Weinbau wieder nach Eberstadt.
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Was woa dann do doo?
von Heinz Krapp
Ein Trümmer-Grundstück im Steigertsweg war der Auslöser: Was war denn da vorher? Ein Rundgang durch Eberstadt zeigt weitere Ortsveränderungen: Vom nicht realisierten LKW-Waschplatz beim Zirkus Waldoni, über die Eberstädter Kliniken, Schwamb-Schule, Spedition Darmstädter mit dem Eissalon Dolomiti, Ortskernplanung, Lidl-Wilms-Projekt, Kreisel, Bahnhofsumbau bis zum vorläufigen Ende der Felsnasenplanungen 2016.
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Das Eberstädter Rathaus
von Elke Riemann
Steht das heutige Rathaus in der Oberstraße tatsächlich auf dem Fundament der Frankensteinischen Kellerei? Und wie kam die ehemalige Kellerei nach dem Verkauf an Hessen 1662 überhaupt an die Gemeinde. Die Baugeschichte dieses Hauses ist besonders wichtig, ebenso die des alten Rathauses an der Modaubrücke, das 1564 gebaut und 1825 an die jüdische Gemeinde verkauft wurde.
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Eine Waldtopographie Eberstadts
von Dr. Arnulf Rosenstock
Von der frühen Besiedlung bis in die Gegenwart prägten Naturraum, Waldnutzung und bürgerschaftliches Engagement die Entwicklung Eberstadts. Betrachtet werden daher geografische und historische Grundlagen – von Römerzeit, Bannforst und barocker Jagdkultur bis zur modernen Forstwirtschaft – als auch die heutigen Herausforderungen und Erfolge beim Erhalt von Streuobstwiesen, Wasserhaushalt und Kulturlandschaft.
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Biografie des Pfarrers Wolfgang Weißgerber
von Dr. Joachim Schmidt
Pfarrer Wolfgang Weißgerber war eine Eberstädter Institution. Seit 1929 hatte er mehr als die Hälfte seines Lebens in Eberstadt verbracht, fast 40Jahre lang Gottesdienste gehalten und unzählige Menschen getauft, konfirmiert, getraut und beerdigt. Seine wunderbare Jugendarbeit wird bis heute von allen gepriesen, die dabei waren. Aber um ihn gab und gibt es auch einen Nebel aus Gerüchten und Unterstellungen zu den finsteren zwölf Jahren von 1933 bis 1945.
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Evangelische Marienschwesternschaft e.V.
von Thomas Selle
Immer wieder wird über geistliche Gemeinschaften berichtet, die sich auf verbindliches Glaubensleben, gemeinsames Gebet und christliche Erneuerung berufen. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da entstand mit der Evangelischen Marienschwesternschaft in Eberstadt eine Gemeinschaft mit weitreichender Wirkung. Hinweise auf ihre bewegte Geschichte, ihren Aufbau und ihre bis heute bestehende Bedeutung finden sich auf dem Gelände Kanaan.
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Die städtebauliche Entwicklung Eberstadts
von Thorsten Wagner
Anhand von Schwarzplänen aus unterschiedlichen Zeitepochen wird die Entwicklung des Siedlungsgebiets von Eberstadt nachvollzogen und dargestellt. Der grafischen Darstellung werden zeitgeschichtlichen Ereignisse in Eberstadt und Europa gegenübergestellt. So entsteht ein lebendiges städtebauliches Geschichtsbuch von Eberstadt, das auch ein Spiegel der Gesellschaft zu ihrer jeweiligen Zeit ist.
